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Induktionsherd Test

Induktionsherd Test 2016 – Testsieger & Erfahrungen

Ihr altes Kochfeld ist kaputt und Sie sind auf der Suche nach einem Neuen? Dann sind Sie bei uns genau Richtig. Umfangreiche Testberichte und unsere Testsieger im Vergleich.

  • Aktuelle Stiftung Warentest Ergebnisse 2015 / 2016
  • Ausführliche Testberichte aus unserem Induktionsherd Test
  • Schnelles und einfacheres Kochen
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Preistipp und Besteller 2016 AEG HK 634250 X-B im Test

300,99 € 1.004,90 €

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Stiftung Warentest Gut 1,9 Siemens EH675FN27E

549,00 € 1.322,00 €

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Miele KM 6080 Kochfelder

739,00 € 746,90 €

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Bosch PIT645F17E

389,00 € 1.171,00 €

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Stiftung Warentest Testsieger 2015
PLATZIERUNGMODELLTESTNOTE
1. PlatzBosch PIB645B17E1,8 (gut)
1. PlatzSiemens EH645BB17
1,8 (gut)
2. PlatzSiemens EH675FN27E
1,9 (gut)
2. PlatzNeff T54T86N
1,9 (gut)
3. PlatzGaggenau CX4801002,6 (befriedigend)
4. PlatzMiele KM 6347
2,7 (befriedigend)
5. PlatzMiele KM 6117
2,8 (befriedigend)

Wer sich heutzutage eine neue Küche kauft, steht vor unzähligen Fragen und Entscheidungen. Eine der wichtigsten ist sicher: Für welche Art von Herd/Backofen entscheide ich mich? Die modernste Form, die in jüngster Zeit immer beliebter wird, ist zweifelsohne der Induktionsherd. Ist dieser aber wirklich so gut wie sein Ruf, welche Nachteile hat dieser Herd eventuell und warum kann dennoch eine klare Kaufempfehlung ausgesprochen werden?

Was genau bedeutet Induktion?

Bei einem Induktionsherd befindet sich unter dem Kochfeld nicht wie bei anderen Herden ein Heizfeld, sondern eine Induktionsspule. Direkt unterhalb der Glaskeramikplatte erzeugt diese ein starkes Wärmefeld. Die Induktionsspule besteht aus Kupferdraht und erzeugt ein magnetisches Wechselfeld. Die Energie in Form von Wärme wird an die Töpfe und das darin befindliche Essen abgegeben. An die Herdplatten selber wird keine Wärme abgegeben; diese diene lediglich als Standfläche für die Töpfe und Pfannen.

Damit ein Induktionsherd richtig arbeiten kann, muss man sich entsprechende Kochtöpfe anschaffen. Damit schnell der gewünschte Wirkungsgrad erreicht ist, sind Töpfe mit einem Boden aus ferromagnetischem Material zu empfehlen. Diese erkennt man unter anderem daran, dass ein Magnet an ihnen haften bleibt. Während Töpfe aus Aluminium und Edelstahl für einen Induktionsherd völlig ungeeignet sind, kann man Töpfe aus Gusseisen problemlos verwenden.

Vorteile eines Induktionsherdes

Für die Anschaffung dieser Herdart spricht sicher, dass man mit diesem nicht nur schneller, sondern vor allem stromsparender kochen kann. Wer einmal mit Induktion gekocht hat, möchte diesen Herd sicher nicht mehr missen. Zudem wirkt dieser Herd mit seiner schwarzen und glänzenden Oberfläche sehr edel und passt vor allem in moderne Küchen perfekt. Zu den weiteren Vorteilen eines Induktionsherdes zählen:

  • kurze Ankochzeiten
  • sofortiger Wärmestopp
  • höchste Sicherheit
  • automatische Topferkennung
  • kein Anbrennen durch überkochte Speisen
  • punktgenaue Hitze nur dort, wo sie wirklich gebraucht wird

Einer der Hauptvorteile eines Induktionsherdes ist zweifelsohne der geringe Energieverbrauch. Zudem kann sich die Wärme dadurch sehr viel besser verteilen, dass nicht nur der Boden der Töpfe, sondern auch dessen Seitenwände gleichmäßig erwärmt werden. Die Ersparnis im Vergleich zum herkömmlichen Herd liegt zwischen 20 und 40 Prozent; diese ist je größer, desto besser die Töpfe auf den Herd abgestimmt werden.

Für berufstätige Menschen sicher nicht von unerheblicher Bedeutung ist die enorme Zeitersparnis mit einem Induktionsherd. Dieser erhitzt Wasser in gerade einmal 2:13 Minuten auf 100 Grad Celsius; ein herkömmlicher Elektroherd benötigt etwa sieben Minuten.
Hier sehen Sie Erwärmungszeit der verschiedenen Produkte.
Zu guter Letzt sollte auch das Thema Sicherheit nicht unerwähnt bleiben. Da sich der Topf und nicht die Herdplatte erwärmt, ist die Gefahr von Verbrennungen deutlich geringer. Nach dem Entfernen des Topfes von der Herdplatte schaltet sich die Hitze unverzüglich ab; vor allem Familien mit kleinen Kindern wissen diesen Umstand zu schätzen.
Sie sehen hier ein Kochfeld was mit Induktion funktioniert.

Gibt es Risiken beim Induktionsherd?

Hier sehen Sie Induktionskochfeld fähigen Topf.Grundsätzlich ist der Induktionsherd absolut sicher, lediglich die Wirkung auf Schwangere beziehungsweise das ungeborene Kind ist noch nicht hinreichend erforscht. Auch Leute mit einem Herzschrittmacher sollten vorsichtig sein, denn die vom Herd ausgehenden Streufelder könnten die Funktionen des Gerätes beeinträchtigen.

Ein Sicherheitsabstand von mindestens zehn Zentimetern ist jedoch auch allen gesunden Menschen zu empfehlen. Zudem sollte man sich ausschließlich für Töpfe entscheiden, welche die Kochzone vollständig abdecken.

Ein Nachteil der Induktionsherde ist sicher der nicht unerhebliche Preis: Gute Modelle beginnen ab 1.000 Euro – nach oben hin sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Bekannte Hersteller von Induktionsherden

Alle bekannten Hersteller von moderner Haushaltselektronik haben mittlerwiel auch hochwertige Induktionsherde in ihrem Angebot. Egal ob Bosch, Miele, AEG, Gorenje oder Siemens: Allesamt stehen diese Marken für eine einwandfreie Qualität und Spaß beim Kochen.

Ein besonders intelligentes Modell ist der Gorenje Induktionsherd mit IQ Sensor-Technologie. Dieser Herd verfügt über das patentierte IQCook Verfahren. Die Sensoren werden au ßen am Kochgeschirr angebracht und reagieren einfach auf Berührung. So werden stets die zum Dünsten, Braten, Schmoren oder Kochen erforderlichen Temperaturen erreicht, was wiederum für vortreffliche Kochergebnisse sorgt. Zudem ist der Herd mit der Smart-Control Zeitvorwahlautomatik ausgestatte; dadurch wird der Garprozess rechtzeitig beendet und ein Anbrennen verhindert. Weiterhin ist dieser beliebte Herd mit einer Vielzahl an Sonderfunktionen ausgestattet: IQ Steam beispielsweise sorgt dafür, dass das Gemüse schonend gegart wird und wichtige Nährstoffe erhalten bleiben. Wer gerne Gegrilltes isst, sollte die Funktion IQ Grill nutzen, denn mit dieser kann man das Fleisch wahlweise roh, medium oder durchgebraten garen. So besonders ist dieser Herd nicht zuletzt durch seine besondere Backröhre. Während bei allen anderen Herden die Backröhre eckig gestaltet ist, erinnert diese vom Gorenje Herd an den guten alten Steinbackofen. Durch diese runde Form des Backofens, wie sie in jeder guten Pizzeria zum Einsatz kommt, sorgt für deutlich bessere Ergebnisse beim Backen, Braten und Schmoren.

Funktionsweise Induktionsherd
Immer mehr Menschen greifen zum Induktionsherd. Doch wie entwickelt dieser Hitze und was sind seine Vorteile gegenüber Gas- und Elektroherd? Antworten gibt ein genauer Blick auf die Funktionsweise.

So funktioniert der Induktionsherd
Äußerlich gibt es keine Unterschiede zum normalen Herd. Erst, wenn eine Kochfläche eingeschaltet wird, zeigt sich die Besonderheit eines Induktionsherd: Er wird nicht warm. Solange kein Topf auf das Feld gestellt wird, bleibt der Induktionsherd kalt und entwickelt keine Hitze. Wird dann allerdings ein Topf auf das Feld gestellt, erhitzt sich der Inhalt deutlich schneller als bei einem normalen Elektroherd. Doch wie genau funktioniert das? Die Antwortet laut elektromagnetische Spannung. Diese wird durch eine Spule aus Kupferdraht erzeugt, welche sich unter dem Kochfeld befindet. Sie dient als Stromleiter und erzeugt während des Betriebs ein magnetisches Wechselfeld, welches nur auf magnetische Behältnisse reagiert. Diese speziellen Töpfe und Pfannen, welche auch als ferromagnetisches Kochgeschirr bekannt sind, sind notwendig, um einen Induktionsherd zu betreiben.

Geringer Wärmeverlust und andere positive Aspekte

Der Induktionsherd bringt einige Vorteile mit sich. In erster Linie spart er Energie, denn die Wärme fliest von Kochfeld zu Pfanne und wird dadurch optimal genutzt. Wird der Kochtopf entfernt, schaltet sich auch der Herd ab. Das hat auch den Vorteil, dass Verbrennungen oder andere Unfälle mit Hitze äußerst unwahrscheinlich sind. Vor allem für Menschen, die Kinder haben, ist das ein enormer Sicherheitsfaktor.

Ein Induktionsherd hat auch den Vorteil, dass er einfach zu reinigen ist. Speisereste brennen nicht ein und die eigentliche Platte wird durch die geringe Hitze geschont. Auch in der Pfanne brennen Speisen durch die gute Regulierbarkeit der Temperatur nicht so schnell an. Der Induktionsherd ist im Vergleich zu anderen Herdformen also sehr pflegeleicht.

Zuletzt ist die Arbeit am Induktionsherd durch die geringe Wärmeabstrahlung wesentlich angenehmer. Dadurch muss auch seltener gelüftet werden, was wiederum Energie einspart. Gerade in der Gastronomie sind Induktionsherde aus diesem Grund besonders beliebt.

Fazit: Induktionsherd als Alternative

Die Funktionsweise eines Induktionsherds ist im Grunde nicht sehr kompliziert:

  • Induktionsspule leitet den Strom
  • Spule erzeugt ein magnetisches Wechselfeld
  • Ferromagnetisches Kochgeschirr reagiert mit dem Wechselfeld
  • Wärme wird gezielt und effektiv weitergeleitet

Die Technik, die hinter einem Induktionsherd steckt ist einfach und dennoch effektiv. Erfunden wurde sie von dem Briten Michael Farady, welcher auch für den Faradayischen Käfig verantwortlich zeichnete. Heute wird die Technik nicht nur für die Entwicklung von Herden genutzt, sondern ist auch auch in elektrischen Zahnbürsten, Induktionslampen und Generatoren aller Art zu finden.

Nochmal alle Kochfeld Produkte in der Übersicht:
Hier sehen Sie verschiedene Produkte: Induktion, Normales Kochfeld, Gas und Cerankochfeld im Vergleich.

Induktionsherd und die Vorteile
Wer einmal mit einem Induktionsherd gekocht hat, möchte nicht mehr auf diesen verzichten, denn damit lässt sich nicht nur blitzschnell etwas Leckeres zubereiten, sondern auch kostengünstiger und zeitsparender als mit einem herkömmlichen Elektroherd. Zusätzlich lässt sich die Temperatur ebenso fein regulieren wie bei einem Gasherd.

Der Induktionsherd erkennt automatisch das Kochgeschirr auf dem Kochfeld. Erst bei geeignetem Geschirr fließt der Strom. Selbst wenn das Wasser beim Dampfgaren komplett verdampft ist, erkennt dies ein Temperatursensor und schaltet das Kochfeld automatisch ab. Das Gleiche gilt beim Entfernen eines Topfes. Ein Verschwenden von Energie ist in der Praxis damit komplett ausgeschlossen und schont obendrein Ihre Haushaltskasse. Denn dadurch, dass das Kochgut direkt erwärmt wird und nicht erst die Kochstelle, ist diese Methode wesentlich effizienter und es lassen sich zusätzlich Kosten sparen.

Obwohl Induktionsherde bereits seit 1984 auf dem Markt angeboten werden, setzen bislang vor allem Gastronomen auf diese. Ausschlaggebend sind die höheren Anschaffungskosten. Für Profiköche bietet ein Induktionsherd jedoch weit mehr Anreize als diesen: Für sie ist eine schnelle Zubereitung enorm wichtig. Vergleiche zwischen den drei verschiedenen Arten belegen, dass mit einem Induktionsherd wesentlich weniger Zeit benötigt wird als mit einem Gas- oder gar Elektroherd, dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Energiekosten. Vor allem beim Ankochen ist die Zeitersparnis enorm, denn das langwierige Aufheizen der Kochstelle entfällt komplett.

Profiköche wissen diese Vorteile sehr zu schätzen. Denn durch die unmittelbare Erwärmung des Kochguts gibt es zusätzlich eine geringere Wärmeentwicklung in der Küche, was wiederum weniger Lüftung notwendig macht. Dadurch wird das Arbeiten angenehmer und es werden weniger Kosten verursacht. Darüber hinaus bietet ihnen der Induktionsherd den Hauptvorteil eines Gasherdes: er reagiert sofort auf Temperaturänderungen. So lässt sich die Wärmezufuhr wie bei einem Gasherd äußerst präzise in feinen Stufen blitzschnell regeln und dosieren.

Selbst überlaufendes Kochgut kann in der Regel nicht in die Glaskeramik einbrennen, denn aufgrund dessen, dass das Kochfeld nicht direkt erwärmt wird, kommt es dort maximal zu einer Rückwärme des Kochgeschirrs von bis zu 100 Grad Celsius. Damit ist das Reinigen der Glaskeramik selbst bei übergelaufenem Kochgut mittels eines feuchten Tuchs einfach.

Die relative geringe Erwärmung der Glaskeramik bietet auch für einen privaten Haushalt durchaus Vorteile. Denn gerade bei Kindern ist die Verletzungsgefahr an den Glaskeramik-Kochfeldern eines herkömmlichen Elektroherdes groß. Bei einem Induktionsherd ist diese Verbrennungsgefahr deutlich geringer, da die maximale Temperatur dort 100 Grad Celsius beträgt und eine Anzeige eine eventuelle Resttemperatur von mehr als 60 Grad Celsius anzeigt. Außerdem sind die meisten Induktionskochfelder mit einer Kindersicherung ausgestattet. Außerdem erleichtern Sensortasten und Displays oder LEDs anstelle der früher üblichen Drehschalter die Bedienung.

Aufgrund eines etwas besseren Wirkungsgrads als ein herkömmlicher Elektroherd benötigt ein Induktionsherd weniger Energie. Allerdings gilt es, die vielen doch recht unterschiedlichen Angaben richtig zu deuten. Viele Informationen beziehen sich auf das Ankochen – da ist der Induktionsherd tatsächlich allen anderen weit überlegen. Im weiteren Verlauf einer Kochphase relativiert sich dies allerdings wieder. Im Durchschnitt lässt sich mit einer Energieeinsparung von etwa 10 % rechnen.

In kürze Kochen und Testen wir mit den Kochfelder von Siemens sowie Bosch für den Haushalt. Beim Kauf sollten Sie darauf achten ob der Backofen alleine ist oder im Set. Besonders beliebt ist der Einbauherd der Firma Bauknecht den wir bald für Sie testen und vergleichen. Zudem sollte beim Einbau vom Backofen Hilfe vom Profi in Anspruch nehmen.